Dienstag, 1. Juli 2014

10 Jahre Content Management!

Zu unserem 10jährigen Firmenjubiläum möchten wir selber gar nicht viel sagen. Statt dessen kommen wie angekündigt in lockerer Folge an dieser Stelle Leute zu Wort, die das viel besser können.

Die Reihe wird fortgeführt von Markus Breuer, als ehemaliger Gesellschafter ebenfalls einer der Gründerväter von text2net. Wir freuen uns, dass Markus Breuer bereitwillig einige Fragen zu text2net beantwortet hat - vielen Dank dafür.

 Was war 2004 die Motivation, text2net zu gründen?

Die Gründung von text2net basierte auf dem klassischen Prinzip “Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile”. Aus der grundsätzlich positiven Erfahrung in einem gemeinsamen Großprojekt heraus hatten wir uns mit ein paar Leuten von Elephant Seven West (ehemals fractales GmbH) und Charax getroffen und uns Gedanken gemacht, wie wir unsere Zusammenarbeit “verstetigen” könnten.

In einem ziemlich unkonventionellen Workshop entwickelte sich dann unter anderem die Erkenntnis, dass bei diesem und bei anderen Projekten immer eine gute Antwort auf die Frage “Und was machen wir nach dem Launch?” fehlte. Beide Partner hatten für diese Fragestellung kein wirklich gut geschnittenes Angebot im Portfolio. Und genau daraus wurde dann text2net.

Warum als Joint Venture?

Siehe oben.

Was war die größte Herausforderung?

Die vermutlich größte Herausforderung in den ersten Jahren war sicherlich die Verbreiterung des Kundenstamms. Das primäre Leistungsangebot von text2net war ohne Zweifel von Anfang an eines, das auf einen echten Bedarf bei vielen Unternehmen trifft. Der war den potentiellen Kunden aber nicht bewusst - oder man war der Ansicht, dass diese Leistungen günstiger durch eigenes Personal zu erbringen war; ein klarer Irrtum, wie viele Beispiel zeigten.

Es dauerte lange, bis sich am Markt die Erkenntnis durchsetze, dass das Outsourcing der Content-Pflege im Web nicht nur die Qualität des Endergebnisses steigert, sondern tatsächlich auch Kosten reduziert und Zeit spart.

Was ist die netteste Anekdote?

Mit Anekdoten tue ich mich etwas schwer. Anders als der Kollege Dirk Radtke war ich im Tagesgeschäft ja kaum involviert ...

Was gibst Du text2net mit auf den Weg für die nächsten 10 Jahre?

Macht es, wie ihr es in den vergangenen 10 Jahren gemacht habt: haltet den Kunden den Rücken frei, nehmt ihnen die “lästigen” Arbeiten ab und erledigt sie mit maximaler Einsatzbereitschaft, Qualität und Zuverlässigkeit. Haltet ein waches Auge auf den Markt. Ich denke, es gibt noch mehr Aufgabenfelder, in denen eure Tugenden und Kernkompetenzen erfolgreich zum Einsatz kommen können. Produktdatenpflege ist eines. Vielleicht auch Community-Management? Die Arbeit wird mehr, nicht weniger.