Donnerstag, 29. September 2011

Selbstversuch: Zeitmanagement für Contentmanager

So. Ja. Es ist soweit. Nehmen wir die Tatsache zur Kenntnis: Unsere kleine Firma ist gewachsen. Sie ist (noch) nicht Weltmarktführer im Content Management, aber es kann nicht mehr lange dauern geht in die Richtung.

Und mit einer gewissen Teamgröße korreliert auch der Bedarf an effektiver Arbeitsorganisation. Auch, wenn wir eine Agentur sind, muss doch hin und wieder das eine oder andere an Arbeit erledigt werden.

Und da, wie die meisten Dinge im Leben, auch effektive Arbeitsorganisation gelernt werden muss, suchten wir uns einen Lehrer und verordneten uns selbst einen Tag Weiterbildung in Sachen „Eigenverantwortliches und effektives Zeitmanagement“ – mit dem Fokus auf „eigenverantwortlich“.
Natürlich war es eine gute Weiterbildung. Manche/r Kolleg/in, der mit dem Thema noch nie in Berührung kam, war erstaunt über die Komplexität, und andere, die schon tiefer in die Materie eingestiegen waren, nahmen neue Impulse mit.

Und jetzt, nach einigen Wochen, können wir feststellen: Wir haben es geschafft, die neuen Arbeitsmethoden erfolgreich in unser aller Arbeitsalltag zu integrieren. Und darauf sind wir ein bisschen stolz, schließlich ist das mit der Arbeitsorganisation wie mit Neujahrsvorsätzen oder Diäten: Der gute Wille ist da, vielleicht auch schon gemischt mit einer ordentlichen Prise Leidensdruck – allein, es hapert an der finalen Implementierung in den mit liebgewonnen alten Gewohnheiten gepflasterten Alltag. In unserem Falle waren es gelbe Post-its, die den Alltag pflasterten.

Jetzt nutzen wir alle Outlook zur Planung unserer täglichen Aktivitäten und zur Administration unserer Aufgaben. Das gezügelte Chaos verschafft uns allen Luft zum Atmen, Zeit zum Arbeiten und einen entspannteren Nachhauseweg. Und geklappt hat es deshalb, weil wir als Team uns dazu entschlossen haben, uns gemeinsam auf eine Vorgehensweise geeinigt haben und jede/r Einzelne die Erkenntnis unterscheibt: Ja, jetzt ist es besser als vorher.

Und wer diesen Blogbeitrag als plumpen Versuch einer Self Fulfilling Prophecy versteht, der soll mit dem Erstellen von Aufgabenlisten nicht unter 200 Einträgen bestraft werden (und muss das hier beim nächsten Teammeeting machen). (kr)

Montag, 19. September 2011

Agenturenkuschelecke.


Die dmexco steht vor der Tür und wird laut Angaben der Macher 2011 die weltweit größte Messe für digitales Marketing sein - mehr Fläche, mehr Aussteller, mehr Top-Brands, mehr Gemütlichkeit!
Für letzteres soll die neu eingerichtete dmexco Agency Lounge sorgen – ein Raum für „Hintergrundgespräche“ und „Geschäftsabschlüsse“. Bleibt zu hoffen, dass vor lauter Behaglichkeit der Sinn fürs Geschäftliche nicht zu sehr getrübt wird. (sk)

Mittwoch, 14. September 2011

Social Media und der olympische Gedanke

"Dabei sein ist alles" werden viele Athleten auch 2012 in London wieder in die Aufnahmegeräte der Weltpresse diktieren. Das olympische Motto zitieren gerne jene Athleten, die es am Ende nicht auf´s Treppchen geschafft haben werden. Allein das einmalige Erlebnis, hier dabei gewesen zu sein, ist Ansporn genug für Monate der Schinderei und den Kampf gegen sich selbst.

Beobachtet man die Social Media Aktivitäten mancher Unternehmen, meint man den Ablauf des Meetings "Unser Unternehmen im Web 2.0" im Wortlaut zu kennen, ohne dabei gewesen zu sein. "Dabei sein ist alles" - Es wird hektisch beschlossen, im Social Web aktiv zu werden, weil das ja gerade alle machen und es so unheimlich gut ankommt.

Die wichtigsten Fragen werden in aller Euphorie zu gern vernachlässigt:
  • "Was brauchen wir?"
  • "Was können wir?"
  • "Was können die anderen?"
  • "Was wollen wir überhaupt da?"
Fragen, die wir uns gestellt haben, bevor wir uns nun daran machen, die Frequenz auf diesem Blog zu erhöhen.

Sonntag, 11. September 2011

text2net Summer Camp 2011

An diesem Wochenende war unser jährliches Summer Camp - diesmal in Kastellaun im Hunsrück. Die Anreise aus fast allen Ecken von Deutschland (und Belgien) am Freitag gestaltete sich verkehrsbedingt zwar sehr zäh, aber es lohnte sich!

Es warteten eine schöne Location mit viel Platz für Kind und Kegel, Verpflegung satt und - wer hätte das gedacht - mit einem Superwetter am Samstag! Und so ging die Zeit mit Action, Spaziergängen, Spielen, Abhängen, Grillen und vielen netten Gesprächen wie jedes Jahr ziemlich schnell rum. Immerhin wird der Klettergarten mit seinen vier Parcours noch einigen ein paar Tage als Andenken in den Muskeln stecken... Und natürlich gab es vom Summer Camp eine Quasi-Live-Übertragung über twitter (#sc2011).

Wir hoffen, dass Ihr alle wieder heil zuhause angekommen seid und im nächsten Jahr wieder dabei sein werdet! Der besondere Dank geht an Benny und Christian für die tolle Organisation! Jungs - wie ihr das mit dem Wetter gemacht habt... (hw)