Dienstag, 30. Juni 2009

Warum sauberes offline-Content Management Vertrauen schafft

In der Zusammenarbeit mit Fachabteilungen, die für den Content auf einer website verantwortlich sind, ihn aber nicht selbst einstellen und damit (häufig) von CMS-internen workflow-Prozessen ausgeschlossen sind, ist ein sauber definierter Offline-Content Management Prozess ganz besonders wichtig - sonst ergehen sich alle Beteiligten in Kompetenz-Gerangel und Abwehr von Vorurteilen.

Wichtig zu verstehen für alle:
- Die Abteilung bestimmt den Content - und überblickt soweit wie möglich auch die Darstellung (Stichwort Content Vorlagen und wireframing)
- Die Content Manager stellen ein und beraten, wo der Überblick über die Möglichkeiten des CMS fehlt (Stichwort Kommunikation)

Sauber und konsistent aufgesetzt, sinnvoll getimt - und für alle Beteiligten sichtbar - reduziert sich mit einem solchen Prozess das tägliche Gewurschtel deutlich - und vermeidet vor allem das Gefühl des "Machtverlusts" auf Seiten dessen, der nicht auf "publish"-Knopf drückt. Entspannung in Zeiten der Krise...

Donnerstag, 25. Juni 2009

Alleinstellungsmerkmal Content Management.

Es waren interessante Vorträge und Gespräche auf dem Intranet Summit 2009 in Bad Homburg. Aus unserer Sicht als Spezialagentur für Content Management wurde bei den vielen Diskussionen klar: Die Herausforderungen sind nicht technischer Art, sondern liegen oft in den Prozessen und in den Menschen, die den Content managen sollen. Hier gibt es in vielen Unternehmen noch starke Defizite. Auf der Veranstaltung ging es zwar um Intranet, aber grundsätzlich gilt das auch für das Internet. Letztlich können wir für uns den Schluss ziehen, dass text2net mit seiner klaren Fokussierung auf Dienstleistungen rund um das Content Management ein starkes Alleinstellungsmerkmal besitzt.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Twitternet statt Intranet.

Übrigens wird auf dem Intranet Summit 2009 wie verrückt live getwittert. Da wird das Thema Intranet kurzerhand zum Twitternet. Und text2net ist mit dabei. #its09

Erfolgsfaktor Personalisierung

Live vom Intranet Summit 2009 (IS 09), Beitrag von unserem Kunden Deutsche Post DHL: Sehr viele Inhalte im Corporate Intranet (6.500 Editoren weltweit), aber für viele unwichtig.

Lösungsansatz: Personalisierung durch persönliche Settings (Abos, Alerts, Bewertungen, ...). Die Navi hat bis zu 17 Ebenen (Oh Gott!), aber die Nutzer wollen sie behalten. Darum kann man sich im neuen Intranet die Inhalte ab einer persönlich festzulegenden Ebene anzeigen lassen.

Der Umgang mit der Kommentarfunktion muss jetzt gelernt werden. Es gibt Erwartungen, aber noch keine Erfahrung mit der Akzeptanz.

Hoffnung: Editoren sehen an den Suchergebnissen, wenn sie in ihren Artikeln die Metadaten nicht oder nicht korrekt eingegeben haben (z.B. nur Headline ohne Description). Soll auch als internes Sanktionsinstrument für korrektes Editing wirken, denn die Vorgaben werden sowieso nicht eingehalten.

Die Suche übernimmt durch die Personalisierung sozusagen auch editorielle Aufgaben (Inhalte sinnvoll zur Verfügung stellen). Im HIntergrund arbeitet übrigens Google Search Appliance.

Wertsteigerung durch Müll raus schmeißen.

Keynote von Patrick Walsh auf dem Intranet Summit 2009 (Live Post aus dem Vortrag)

intranet zero - null wert für keinen. unübersichtliches datengrab. leider oft praktiziert. klare vision muss her "was will man mit dem intranet erreichen?"

lösungsansatz: "lean intranet":
1. was schafft wert für den nutzer?
2. aktivitäten priorisieren
3. barrieren abschaffen (flash, sonderformate, ...)
4. gib dem nutzer was er braucht, wenn er es braucht.
5. müll wgschmeißen (inkonsistenzen, broken links, "unnützen" content)

unterschied zwischen wichtigem "lean" content (ca. 20%) und müll (ca. 80%): keiner schaut sich den müll an. ziel: schrittweise den müll raus schmeißen, um den anteil von "lean" content zu erhöhen. das kann nur das intranet team.

Sonntag, 14. Juni 2009

Content Management. Aber richtig!

Seit drei Wochen tracken wir über Google Alerts den Begriff "Content Management". Und täglich werden Artikel mit diesem Begriff gefunden. Sicher ist diese Suche nicht lückenlos, aber bisher wurde in allen Artikeln NUR über die Technik berichtet, meistens also über Web Content Management Systeme (WCMS). Keine Informationen über das "eigentliche" Content Management als Prozess!

Dabei nützt es erst einmal gar nichts, wenn man sich ein WCMS anschafft und installiert. Das Ding ist zunächst leer. Da ist es auch egal, ob das ein teures oder ein günstiges Tool ist. Unternehmen können viel Zeit und Geld verbrennen, wenn sie nicht rechtzeitig darüber nachdenken, wie sie
a) das leere WCMS befüllen und
b) die weitere Pflege organisieren.

Bei der Aktualisierung einer Website gibt es viele Aspekte zu berücksichtigen: Komplexe Seitenstrukturen, diverse Medienformate wie Text, Bilder, Videos, Flash-Animationen, die Konfiguration und Bedienung des WCMS, ggf. viele Sprachversionen. Schön, wenn es Spezialisten gibt, die das täglich machen und wissen, wie man diese Prozesse optimiert.

Wir haben schon mal im Blog unserer Mutterfirma Elephant Seven darauf hingewiesen, warum bei einer guten Website-Konzeption das Content Management als Prozess (!) von Anfang an berücksichtigt werden sollte. Das ist heute noch so aktuell wie vor zwei Jahren und darum verweisen wir gerne noch einmal darauf.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Vier Augen sehen mehr.

Nachdem es bei meinem ersten Versuch mit einer sauberen Anmeldung bei Facebook etwas haperte, hat Kollege ChristopherS. die richtigen Buttons gefunden. Und nun gibt es text2net auch mit korrektem Firmennamen bei Facebook. Vier Augen sehen nun mal mehr als zwei. Vor allem wenn es schnell gehen soll.

Das ist übrigens auch das Prinzip bei unsere Qualitätssicherung. Und bisher fahren wir sehr gut damit und die Kunden sind zufrieden.

Dienstag, 2. Juni 2009

Papierloses Büro

Ohne es wirklich gezielt zu verfolgen, haben wir uns zu einem mehr und mehr papierlosen Büro entwickelt. Alles passiert online - auch wenn man hin und wieder Dinge ausdruckt, weil man denkt, sie müssten irgendwie irgendwo abgelegt, abgeheftet oder hingeschickt werden. De facto sucht man nie mehr danach und nutzt sie nie wieder.

Ich plädiere trotzdem dafür, manches auszudrucken - weil es nichts besseres gibt, als nach dem Aufräumen einen stattlichen Papierstapel zu zerschreddern. Totale Karthasis - und online gibt es einfach nichts Vergleichbares, oder?